Trump sagt Livestream der geplanten Hinrichtung von Attentäter ab
US Präsident Donald Trump hat die geplante Liveübertragung einer Hinrichtung durch das US Militär abgesagt. Zuvor hatte Verteidigungsminister Pete Hegseth den Livestream angekündigt. Die Entscheidung sei nach massivem öffentlichen Druck gefallen, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.
Bei dem Verurteilten handelt es sich um Nidal Hasan, der 2009 auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen getötet und 32 weitere verletzt hatte. Für die Tat wurde er 2013 von einem Militärgericht zum Tode verurteilt. Nach Trumps Angaben soll Hasan wie vorgesehen durch ein Erschießungskommando sterben, die Übertragung werde aber nicht stattfinden.
Die geplante Liveübertragung hatte in den Reihen von Trumps Republikanern und international Empörung ausgelöst. Kritiker warnten unter anderem vor möglichem Missbrauch als Propagandamaterial. Vizepräsident JD Vance hatte erklärt, er werde sich die Hinrichtung nicht anschauen.
