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Thailand: Der kranke Fluss Kok

Der Fluss Kok im Norden Thailands ist durch Bergbau im benachbarten Myanmar stark belastet. In Wasser und Sedimenten wurden erhöhte Arsenwerte sowie weitere Schwermetalle wie Cadmium und Quecksilber festgestellt, teils bis zum Dreifachen des zulässigen Grenzwerts. Der Nebenfluss des Mekong versorgt die Region mit Wasser, doch Anwohner berichten von gesundheitlichen Problemen und massiven Einbußen.

Besonders betroffen sind Fischer, Händler und Touristikanbieter entlang des Flusses. Viele Familien verloren ihre Einkommensquelle, weil niemand mehr Fische aus dem Kok kaufen will und Touristen ausbleiben. Mönch Ajarn Mahanikom organisiert inzwischen Pilgermärsche und Gespräche mit Wissenschaftlern, um auf die Lage aufmerksam zu machen. Er macht vor allem China und die Bergbauunternehmen in Myanmar verantwortlich. Thailand und Myanmar haben inzwischen eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet.

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