Teure Hochrisikospiele: DFB will Vereine an Polizeikosten beteiligen
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Teure Hochrisikospiele: DFB will Vereine an Polizeikosten beteiligen

Der Deutsche Fußball Bund wird künftige Polizeikosten bei Hochrisikospielen mindestens anteilig an den jeweiligen Heimverein weitergeben. Das beschloss das Präsidium des Verbands. DFB Präsident Bernd Neuendorf sagte, sollte der Verband Gebührenbescheide für Polizeikosten erhalten, würden diese an die Vereine weitergereicht.

Neuendorf hält die Gebührenerhebung dennoch weiter für den falschen Ansatz. Ziel müsse es sein, die Sicherheitslage vor Ort zu verbessern und Polizeieinsatzstunden bei Fußballspielen zu verringern. Eine Gebührenregelung erreiche das nicht, sagte er. Der DFB setze deshalb weiter auf einen kooperativen Ansatz mit Politik und Polizei.

Hintergrund ist eine gesetzliche Regelung in Bremen, die bereits Gegenstand eines Rechtsstreits mit der Bundesliga war. Das Bundesverfassungsgericht hatte entschieden, dass Gebühren im Zusammenhang mit Hochrisikoveranstaltungen grundsätzlich zulässig sind. Die saarländische Landesregierung plant inzwischen eine ähnliche Regelung.

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