Südkorea und USA beenden Militärübung vorzeitig
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Südkorea und USA beenden Militärübung vorzeitig

Die USA und Südkorea haben ihr gemeinsames Militärmanöver Ulchi Freedom Shield sechs Tage früher als geplant beendet. Das südkoreanische Militär teilte dies mit. Bereits am Mittwoch hatten südkoreanische Regierungsvertreter den verkürzten Ablauf bekanntgegeben, ohne eine offizielle Begründung zu nennen.

US Präsident Donald Trump hatte das Verteidigungsministerium zuvor angewiesen, die gemeinsamen Übungen deutlich zu reduzieren. Er begründete dies mit seinen guten Beziehungen zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un und mit der Weigerung Südkoreas, sich am US Krieg gegen Iran zu beteiligen. Trump bezeichnete die Manöver als völlig unangemessenes und feindseliges Signal.

Nordkorea reagierte ablehnend und sprach weiter von einem provokativen Charakter der Übungen. Kim Yo Jong erklärte, das vorzeitige Ende ändere daran nichts. Tags darauf feuerte Nordkorea etwa zehn ballistische Raketen in Richtung Meer ab. Südkoreas Präsident Lee Jae Myung betonte zugleich, die Manöver seien nicht gegen Nordkorea gerichtet.

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