Studie sieht russische Kampagne: Dobrindt sagt, wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung
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Studie sieht russische Kampagne: Dobrindt sagt, wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung

Innenminister Alexander Dobrindt warnt nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig Halle vor hybriden Angriffen aus dem Ausland. Er sagte, Deutschland sei täglich Ziel hybrider Kriegsführung, und kündigte an, die Forschung zur Drohnensicherheit auszubauen. Spionage, Sabotage, Cyberangriffe und verdeckte Aktionen sollten Deutschland destabilisieren und Ängste schüren.

Am Dienstag war auf dem Flughafengelände eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Der Vorfall löste eine Debatte über die Drohnenabwehr an kritischer Infrastruktur aus. Zudem bestätigte die Bundeswehr einen weiteren Drohnenvorfall am Standort Mechernich in Nordrhein Westfalen.

Eine Studie des International Institute for Strategic Studies sieht die Drohnenkampagne über Europa mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in Russland verortet. Zwischen August 2024 und Februar 2026 wurden Drohnen im Luftraum von zwölf NATO Staaten sowie Irland festgestellt. Das Papier geht davon aus, dass mit Russland verbundene Schiffe und die sogenannte Schattenflotte als Start und Rückholplattformen genutzt wurden.

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