Strukturwandel: Seenlandschaft statt Braunkohlewüste in der Lausitz
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Strukturwandel: Seenlandschaft statt Braunkohlewüste in der Lausitz

In der Lausitz ist Europas nach eigenen Angaben größte künstliche Seenlandschaft offiziell eröffnet worden. Fünf frühere Tagebaue sind zu einem Verbund mit schiffbaren Wasserwegen verbunden. Der Sedlitzer See ist dabei der jüngste und zugleich größte der Seen. Seit April ist er mit 1.400 Hektar Wasserfläche für Baden und Schifffahrt freigegeben.

Nach Angaben der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau Verwaltungsgesellschaft wurden seit Anfang der 1990er Jahre 941 Millionen Euro in die Sanierung der ehemaligen Tagebaulöcher investiert. Aus den früheren Gruben sind 5.100 Hektar Wasserfläche entstanden. In allen fünf Seen ist Baden erlaubt, nur an wenigen Stellen gilt ein Verbot wegen Restarbeiten oder Naturschutz.

Der Tourismusverband hofft auf deutlich mehr Übernachtungen und sieht vor allem beim Ausbau von Ferienanlagen und Hotels weiteren Bedarf. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hoben die Bedeutung des Projekts für den Strukturwandel hervor. Am Nachmittag gingen Hunderte Menschen zum symbolischen Anbaden ins Wasser.

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