Strukturreformen wären besser: Handwerkspräsident Dittrich kritisiert Spritpreisdebatte
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Strukturreformen wären besser: Handwerkspräsident Dittrich kritisiert Spritpreisdebatte

Handwerkspräsident Jörg Dittrich hat die Debatte über höhere Spritpreise kritisiert und von der Bundesregierung mehr Augenmerk auf Strukturreformen gefordert. Politische Maßnahmen zur Senkung des Spritpreises sollten seiner Ansicht nach nur vorübergehend eingesetzt werden. Wenn schnelle Hilfe nötig sei, könne er kurzfristige Schritte nachvollziehen, sagte Dittrich dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Zugleich dürfe die Regierung die strukturellen Probleme nicht aus dem Blick verlieren.

Der Chef des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks verwies auf die Folgen steigender Kosten für Diesel und Benzin. Höhere Spritpreise träfen Betriebe unmittelbar, besonders Familienunternehmen und Firmen mit vielen Fahrzeugen und hoher Kilometerleistung. Dittrich sprach sich deshalb für eine Senkung der Stromsteuer und der Lohnzusatzkosten aus. Das wäre aus seiner Sicht wirksamer als kurzfristige Kompensationen für hohe Spritkosten.

Mit Blick auf den Erfolg der AfD in Sachsen Anhalt forderte Dittrich die schwarz rote Koalition auf, die vorhandene politische Mehrheit zu nutzen. Wirtschaftswachstum und verlässliche Lösungen könnten nach seiner Darstellung Angst, Populismus und Extremismus entgegentreten.

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