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Steinmeiers Staatsbesuch in China: Wirtschaft und Diplomatie

Frank Walter Steinmeier reist für mehrere Tage nach China und will sich dort ein Bild von den Entwicklungen machen, bevor er zum Abschluss die chinesische Führung in Peking trifft. Im Mittelpunkt stehen die Beziehungen zwischen Deutschland und China, ihre wirtschaftlichen Verflechtungen und die politischen Spannungen zwischen Partnerschaft und Wettbewerb.

China ist für deutsche Auto und Maschinenbauer sowie für die Chemieindustrie ein wichtiger Absatzmarkt. Zugleich setzt die chinesische Industrie europäische Hersteller unter Druck, auch wegen staatlich gestützter Überkapazitäten. Deutschland und Europa suchen deshalb verstärkt nach alternativen Partnerschaften und verfolgen einen härteren Kurs gegenüber Peking.

Während Steinmeier in China unterwegs ist, reist Bundeskanzler Friedrich Merz mit Wirtschaftsvertretern in den Indopazifik. Die Bundesregierung setzt damit auf zwei parallel verlaufende Signale: Dialog mit China durch den Bundespräsidenten und den Ausbau von Partnerschaften in der Region durch den Kanzler. Menschenrechte dürften bei Steinmeiers Besuch eine untergeordnete Rolle spielen. Thema seiner Gespräche dürfte auch Chinas Haltung zum Ukraine Krieg sein.

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