Starke US Jobdaten: Worauf es für Bitcoin jetzt ankommt
Der US Arbeitsmarkt hat im August deutlich stärker zugelegt als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft entstanden 162000 neue Stellen, während Ökonomen nur mit 55000 gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,1 Prozent, die Löhne stiegen um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 3,1 Prozent im Jahresvergleich.
Die Daten stützten den restriktiveren Kurs von Federal Reserve Chef Kevin Warsh. Am Markt stieg die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte von 50 auf knapp 60 Prozent, zugleich zogen die Renditen kurzfristiger US Staatsanleihen an. Bitcoin reagierte auf die Entwicklung mit einem Kursrückgang von etwas über zwei Prozent.
Für den Kryptomarkt gilt die Aussicht auf höhere Zinsen als belastend, weil dadurch risikoärmere Anlagen attraktiver werden. Am 11. September stehen neue Inflationsdaten aus den USA an, die vor der Fed Sitzung am 16. September weitere Hinweise für die Zinspolitik liefern könnten.
