Speicherverband fordert Nachbesserungen am Netzentgeltvorschlag der BNetzA
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Speicherverband fordert Nachbesserungen am Netzentgeltvorschlag der BNetzA

Der Bundesverband Energiespeicher sieht beim Vorschlag der Bundesnetzagentur zur künftigen Ausgestaltung der Netzentgelte sowohl positive Ansätze als auch deutlichen Nachbesserungsbedarf. Positiv bewertet der Verband, dass zentrale Fragen des Netzbetriebs gemeinsam mit dem Verfahren zur Marktintegration von Speichern und Ladepunkten betrachtet werden. Auch die lange Konsultationsfrist bis Mitte September 2026 und die moderaten Kapazitätsentgelte stoßen auf Zustimmung.

Kritik äußert der BVES vor allem beim Vertrauensschutz für bestehende Speicherprojekte, beim Prosumeraufschlag und bei der geplanten Abschaffung der Befreiung von doppelten Netzentgelten für Speicher. Der Verband fordert außerdem Klarheit beim Zusammenspiel mit flexiblen Netzanschlussvereinbarungen und Baukostenzuschüssen. Die vorgesehenen zusätzlichen Anforderungen für den Nachweis einer endgültigen Investitionsentscheidung hält der BVES für zu streng. Nach Ansicht des Verbands brauchen Unternehmen rechtssichere und praxistaugliche Kriterien, damit Projekte nicht weiter verzögert werden.

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