So erkennt man einen Befall: Motten im Kleiderschrank, warum sie im Herbst zum Problem werden
Wenn die Temperaturen sinken, rücken Wollpullover, Schals und Mäntel wieder in den Kleiderschrank. Gerade dann können sich Kleidermotten dort wohlfühlen. Schäden an Textilien verursachen vor allem die Larven, nicht die ausgewachsenen Motten. Typische Hinweise sind unregelmäßige Fraßlöcher, feine Gespinste oder kleine Kokons.
Besonders gefährdet sind Naturfasern tierischen Ursprungs wie Wolle. Auch Kleidung mit Hautschuppen, Schweiß oder anderen organischen Rückständen kann Motten anziehen. Synthetische Fasern sind in der Regel uninteressant, Mischgewebe können aber betroffen sein.
Vorbeugend helfen saubere, möglichst luftdicht verpackte Textilien und ein regelmäßig gereinigter Schrank. Entdeckt man bereits Löcher, sollten Schrank und Kleidung gründlich kontrolliert und befallene Stücke getrennt behandelt werden. Das Umweltbundesamt empfiehlt bei befallenen Textilien unter anderem eine Behandlung bei mindestens minus 19 Grad. Lavendel, Zedernholz und Pheromonfallen können bei der Kontrolle helfen, ersetzen aber keine gründliche Reinigung.
