SIPRI Bericht: Friedensmissionen unter Druck
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SIPRI Bericht: Friedensmissionen unter Druck

Internationale Friedenseinsätze stehen nach einem Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI unter wachsendem Druck. 2025 war die Zahl der eingesetzten Kräfte zwar nur leicht rückläufig, seit rund 25 Jahren waren aber nicht mehr so wenige internationale Kräfte im Einsatz. Ende Dezember waren knapp 79.000 Soldatinnen und Soldaten, Polizeikräfte und zivile Beschäftigte an Friedensmissionen beteiligt.

Als Gründe nennt SIPRI unter anderem sinkende Bereitschaft der Staaten, finanziell und politisch in Friedensmissionen zu investieren, sowie schwierigere Verhandlungen über Entsendungen und Mandatsverlängerungen. Dazu kommen gestiegene geopolitische Spannungen, vor allem seit der russischen Invasion der Ukraine. Auch bei den Vereinten Nationen verschärfte sich die Lage: 2025 fehlten zeitweise mehr als zwei Milliarden US Dollar im Budget. Die USA hatten ihre vereinbarten Beiträge für die Friedenssicherung nicht bezahlt, auch andere große Geberländer zahlten teils verspätet. Dadurch mussten UN Missionen Einsatz und Personal abbauen.

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