Silber zwischen Zinsdruck und Erholungsversuch
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Silber zwischen Zinsdruck und Erholungsversuch

Der Silberpreis hat nach den kräftigen Verlusten der vergangenen Woche zunächst erneut unter Druck gestanden, sich im weiteren Verlauf aber wieder erholt. Am Dienstag fiel der Spotpreis zeitweise auf 53,18 US Dollar je Feinunze, bevor Käufer zurückkehrten und die Notierung wieder über 54 US Dollar trieben.

Belastend wirken vor allem ein fester US Dollar, hohe Anleiherenditen und die bevorstehende Entscheidung der US Notenbank. Marktteilnehmer rechnen überwiegend mit unveränderten Leitzinsen, halten aber eine weitere Straffung im Dezember für möglich. Das erschwert eine nachhaltige Erholung des Edelmetalls.

Auch die industrielle Nachfrage bietet kurzfristig keinen stabilen Halt. Zwar erwartet das Silver Institute für 2026 ein weiteres Marktdefizit, zugleich dürfte der industrielle Verbrauch aber sinken. Technisch bleibt die Zone zwischen 52 und 55 US Dollar entscheidend für den weiteren Verlauf.

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