Silber dreht die Fed Reaktion, doch die 66 Dollar Zone bleibt der Härtetest
Silber hat sich nach dem Zinsentscheid der US Notenbank deutlich erholt und zeitweise mehr als vier Prozent zugelegt. Auslöser waren fallende US Renditen und ein schwächerer Dollar, die den Druck auf das unverzinsliche Edelmetall verringerten. Der Spotpreis lag zeitweise bei 65,82 US Dollar je Feinunze.
Die Federal Reserve hatte am Mittwoch den Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben und weitere Straffungen nicht ausgeschlossen. Für Silber bleibt damit zwar ein restriktives geldpolitisches Umfeld bestehen, am Donnerstag überwog jedoch die Entlastung an den Märkten.
Charttechnisch gilt nun die Zone um 66 US Dollar als wichtiger Test. Erst wenn sich der Preis dort stabil hält, könnte die Gegenbewegung an Substanz gewinnen. Rückenwind kam zudem von niedrigeren Ölpreisen, die den Rückgang der langen Renditen begünstigten.
