Sensationsfund in Paris: Bislang unbekanntes Mozart Manuskript aufgetaucht
In den Beständen der französischen Nationalbibliothek in Paris ist ein bislang unbekanntes Mozart Manuskript aufgetaucht. Das 44 seitige Notenheft enthält sieben Stücke für Harfe und Flöte sowie Kompositionsübungen. Entstanden sein sollen die Aufzeichnungen 1778 während Mozarts letztem Aufenthalt in Paris.
Fachleute zählen den Fund zu den bedeutendsten Entdeckungen der vergangenen Jahrzehnte. Die Kladde wurde im Februar entdeckt und später auch vom Mozarteum in Salzburg als Werk Mozarts bestätigt. Nach Angaben der Nationalbibliothek stammt das Manuskript aus Unterrichtslektionen, die Mozart zwischen Mai und Juli 1778 in Paris erteilte.
Das Musikheft gibt einen seltenen Einblick in Mozarts Arbeit als Lehrer. Es zeigt Handschriften von Mozart und seiner Schülerin nebeneinander, die letzte Übung blieb unvollendet. Die neu entdeckten Stücke dauern insgesamt etwa 20 Minuten und sollen am Sonntag in der Nationalbibliothek erstmals aufgeführt werden.
