Selbe Strecke, selbes Unternehmen: Zugunglück in Spanien weckt Erinnerungen an Vorfall im Januar
In Spanien sind bei einem schweren Zugunglück nahe Urda in der Provinz Toledo mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Hochgeschwindigkeitszüge stießen am Morgen zusammen, die Zahl der Verletzten ist noch unklar.
Nach dem Zusammenstoß entgleisten zwei Waggons eines Zuges des privaten Unternehmens Iryo und stürzten einen Bahndamm hinunter. In dem Zug saßen nach Angaben der Regionalregierung von Kastilien La Mancha 146 Passagiere und ein Baby. Im Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe befanden sich 397 Menschen.
Das Unglück weckt Erinnerungen an einen ähnlichen Vorfall im Januar. Damals kamen nahe Adamuz 46 Menschen ums Leben, als auf derselben Strecke zwischen Madrid und Sevilla zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidierten. Die Regierung hatte danach 1,8 Milliarden Euro für die Bahn angekündigt, um Instandhaltung und Sicherheit zu verbessern.
