Schwer verletzt im Ziel: Aufgabe in Gelb, Torstein Träens Tourmärchen endet abrupt
Torstein Träen hat die Tour de France nach einem Sturz am Tourmalet aufgeben müssen. Der Norweger war zwei Etappen lang im Gelben Trikot unterwegs, stürzte dann bei der Abfahrt schwer und konnte das Rennen nicht fortsetzen.
Sein Team Uno X Mobility teilte mit, dass Träen eine Gehirnerschütterung und mehrere Rippenbrüche erlitt. Der 30-Jährige wird damit nicht mehr zum siebten Teilstück antreten. Nach dem Unfall fuhr er die Etappe noch zu Ende, verlor im Ziel aber deutlich Zeit auf Titelverteidiger Tadej Pogacar und fiel in der Gesamtwertung zurück.
Teamchef Thor Hushovd sprach von einem enttäuschenden Ende, betonte aber zugleich den historischen Moment für das Team. Träen hatte auf der vierten Etappe als Teil einer Ausreißergruppe das Gelbe Trikot erobert und vor dem Start der sechsten Etappe noch auf die Verteidigung der Spitze gehofft.
