Schutz vor Gasengpass: Reiche hält offenbar an Umlage für Gasreserve fest
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Schutz vor Gasengpass: Reiche hält offenbar an Umlage für Gasreserve fest

Das Bundeswirtschaftsministerium hält bei der geplanten nationalen Gasreserve für Krisenfälle wie Sabotage offenbar an einer Finanzierung per Umlage fest. Ein Referentenentwurf sieht vor, dass Haushalte die Kosten tragen sollen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte zuvor auch eine Finanzierung aus dem Bundeshaushalt oder ein Mischmodell erwogen.

Der Entwurf veranschlagt für die ersten zehn Jahre jährliche Kosten von 247 Millionen bis 308 Millionen Euro. Für typische Haushalte werden Mehrkosten von 3,77 bis 7,20 Euro im Jahr genannt. Ziel der Reserve ist es, zusätzliche Gasmengen für Extremfälle vorzuhalten und damit den Ausfall wichtiger Infrastruktur für 30 Tage abdecken zu können.

Die Reserve soll die bisherigen Füllstandsvorgaben für Gasspeicher ersetzen, die zum 31. März 2027 auslaufen. Die erste Umlageperiode soll am 1. Oktober 2027 beginnen. Zuschaltung und Nutzung der Reserve wären nur nach Ausrufung der Notfallstufe durch die Bundesnetzagentur möglich.

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