Schüler Demonstrationen in Turin: Italiener besetzen Schulen aus Protest gegen die Meloni Regierung
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Schüler Demonstrationen in Turin: Italiener besetzen Schulen aus Protest gegen die Meloni Regierung

In mehreren italienischen Städten haben tausende Schüler und Studenten gegen die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni demonstriert. In Turin kam es dabei zu Auseinandersetzungen, nachdem nach Augenzeugenberichten Steine und Flaschen in Richtung der Polizei geworfen worden waren. Die Beamten setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Auch in Rom gab es kleinere Zusammenstöße.

Die Proteste richteten sich unter anderem gegen die Bildungs und Verteidigungspolitik der Regierung. In der Hauptstadt zogen mehrere tausend junge Menschen vom Kolosseum zum Bildungsministerium. Dort zeigten sie auch ihre Unterstützung für Schüler in Frankreich, wo seit Ende September teils gewaltsame Proteste gegen Missstände im Bildungssystem stattfinden.

In Turin beteiligten sich auch Lehrkräfte und forderten höhere Gehälter sowie mehr Personal. Berichten zufolge wurden in der Stadt bereits rund zehn Schulen besetzt. Auch in Mailand, Florenz, Bologna und Genua gingen junge Menschen auf die Straße. In mehreren Städten protestierten Studierende zudem gegen hohe Kosten für Wohnen und Studium.

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