Schäden in der Präfektur Kumamoto: Mindestens ein Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Japan
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Schäden in der Präfektur Kumamoto: Mindestens ein Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Japan

Bei einem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Das Opfer starb nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo beim Einsturz eines Hauses in der Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu. Der Fernsehsender NHK meldete mindestens 50 Verletzte. Straßen und Gebäude wurden beschädigt, zudem wurde kurzzeitig vor einem bis zu einem Meter hohen Tsunami gewarnt.

Nach vorläufigen Angaben der Präfekturpolizei stürzten rund ein Dutzend Häuser ein. In einem Einkaufszentrum in Kumamoto kam es laut NHK zu einer Explosion, mehrere Personen sollen eingeschlossen sein. Einsatzkräfte suchten nach Vermissten. Ein Güterzug entgleiste, am Flughafen Aso Kumamoto wurden Start und Landebahnen gesperrt.

Unter den Verletzten sind demnach auch etwa zehn Bewohner eines Pflegeheims. In rund 48000 Haushalten fiel der Strom aus. Japanische Medien berichteten zudem von vereinzelten Bränden. Auch andere Regionen wurden erschüttert, der Zugverkehr war unterbrochen.

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