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Russlands Drohnenkrieg erreicht Moldau und Rumänien

Russische Drohnen dringen nach Angaben aus Moldau und Rumänien inzwischen nahezu täglich in den Luftraum der beiden Länder ein. Dabei kommt es immer wieder zu Explosionen, Verletzten und Zwischenfällen an der Grenze zur Ukraine. Besonders aufmerksam verfolgt wurde zuletzt ein Vorfall, bei dem eine russische Geran Drohne nach dem Start von der besetzten Krim erst in den moldauischen und dann in den rumänischen Luftraum einflog, bevor sie in Moldau abstürzte und explodierte. Die Route führte zeitweise nahe an Chisinau und Iasi vorbei.

Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Schließung des moldauischen Luftraums sowie zu Einschränkungen an den Flughäfen Chisinau und Iasi. Auch das Flugzeug von Wolodymyr Selenskyj konnte erst mit Verzögerung starten. In Moldau wurde die Flugabwehr als nur eingeschränkt wirksam beschrieben, in Rumänien stiegen zwar Kampfflugzeuge auf, die Drohne wurde aber nicht abgeschossen.

Seit Anfang August gab es in Moldau und Rumänien rund drei Dutzend Drohnenvorfälle. In der Nacht zum Mittwoch wurden zudem am ukrainischen Grenzübergang Starokosatsche zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt.

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