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Russland in Afrika: Was der Kreml erreichen will

Russland sucht angesichts des Konflikts mit dem Westen verstärkt Unterstützung in Afrika. Der Kreml bezeichnet die wachsenden Besuche von Außenminister Sergej Lawrow als historische Rückkehr. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Zusammenarbeit mit wenigen Staaten, insbesondere im Norden des Kontinents.

Wichtigster Partner ist Ägypten. Das bilaterale Handelsvolumen hat sich seit 2021 mehr als verdoppelt und erreichte 2025 rund 10,5 Milliarden US Dollar. Russland liefert vor allem Getreide und Metallprodukte, während Ägypten vor allem Obst und Gemüse exportiert. Zudem errichtet Russland in El Dabaa ein Kernkraftwerk, das mit einem russischen Kredit von 25 Milliarden US Dollar finanziert wird.

Auch militärisch ist Russland in Afrika präsent, vor allem in der Zentralafrikanischen Republik, in Mali und Libyen. Moskau bleibt zudem ein bedeutender Waffenlieferant. Zugleich soll Afrika diplomatisch Rückhalt bieten, etwa bei Abstimmungen in der UN Generalversammlung, und Russlands Bild als nicht isolierte Macht stärken.

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