Russischer Anschlag mit Drohne: Antwort auf Leipzig, gerade so über der Schwelle des Nichtstuns
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Russischer Anschlag mit Drohne: Antwort auf Leipzig, gerade so über der Schwelle des Nichtstuns

Deutschland reagiert auf den russischen Anschlag auf den Flughafen Leipzig mit Maßnahmen gegen das Russische Haus in Berlin und das letzte noch offene russische Konsulat in Bonn. Zudem sollen die Einreisebedingungen für russische Staatsbürger verschärft und gegen die russische Schattenflotte härter vorgegangen werden.

Sicherheitsexperte Thomas Jäger hält die Antwort für begrenzt. Sie gehe gerade so über die Schwelle des Nichtstuns hinaus und eröffne Russland die Möglichkeit, ähnlich zu reagieren. Als deutlich schärfere Schritte nennt er einen Einreisestopp, eine Ausweitung der EU Sanktionen und eine strengere Kontrolle bestehender Sanktionen.

Nach Einschätzung Jägers war die Drohnenattacke mit Sprengstoff kein Fall hybrider Kriegsführung mehr, sondern ein Angriff. Mindestens eine Drohne sei mit Semtex bestückt gewesen, die Detonation sei nur durch einen technischen Defekt verhindert worden. Bei einer Explosion hätte es nach seiner Darstellung wahrscheinlich Todesopfer gegeben. Der Anschlag habe das Ziel gehabt, Abschreckung zu erzeugen und Debatten über die Unterstützung der Ukraine und den Schutz der Bevölkerung auszulösen.

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