Rosatom darf Fabrik bauen: Atomprojekt in Niedersachsen gibt dem Kreml ein weiteres Druckmittel
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Rosatom darf Fabrik bauen: Atomprojekt in Niedersachsen gibt dem Kreml ein weiteres Druckmittel

In Niedersachsen hat die Bundesregierung die Genehmigung für ein Atomprojekt erteilt, bei dem in Lingen Brennstäbe mit Unterstützung des russischen Staatskonzerns Rosatom hergestellt werden sollen. Das Vorhaben wird von Kritikern als politisch und sicherheitspolitisch brisant bewertet, weil damit erneut eine Abhängigkeit von russischer Technologie entstehen könne.

Rosatom gilt über seine Tochter TVEL als führender Lieferant von Brennstoff für Reaktoren sowjetischer Bauart. Nach Angaben der Kritiker stehen solche Reaktoren auch in mehreren europäischen Ländern in Betrieb. Sie verweisen zudem auf Sicherheitsbedenken, Sabotagerisiken und die mögliche Umgehung künftiger Sanktionen. Im Frühjahr 2024 sollen rund 20 Rosatom Spezialisten nach Lingen gereist sein, um Ausrüstung zu liefern und Mitarbeiter zu schulen.

Gegen das Projekt haben in Niedersachsen rund 11.000 Menschen Einwände erhoben. In Lingen war die Brennelemente Fabrik bereits 2024 Thema von Protesten und Anhörungen.

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