Restaurants geben die reduzierte Mehrwertsteuer kaum weiter
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Restaurants geben die reduzierte Mehrwertsteuer kaum weiter

Seit Januar gilt für Speisen in der Gastronomie ein reduzierter Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent statt 19 Prozent. Eine neue Befragung des Hotel und Gaststättenverbands DEHOGA zeigt jedoch, dass 73,4 Prozent der rund 2000 befragten Betriebe ihre Preise danach stabil gehalten haben. Preissenkungen blieben damit die Ausnahme.

Viele Gastronomen verweisen auf gestiegene Kosten für Löhne, Einkauf und Energie. Auch die Preise für Lebensmittel haben sich erhöht. Im Restaurant von Amritvir Singh Dillon in Wermelskirchen wurden die Preise deshalb nicht gesenkt. Der Betreiber sagt, dass sich Gäste darüber nicht beschwert hätten.

Anders entschied sich Mike Henning aus Hagen. Er senkte im Januar die Preise für jedes Hauptgericht um einen Euro und warb offensiv damit. Nach seinen Angaben stieg der Umsatz zu Jahresbeginn dadurch um bis zu 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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