Reisners Blick auf die Front: Jetzt steht die Ukraine vor derselben Herausforderung wie Russland
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Reisners Blick auf die Front: Jetzt steht die Ukraine vor derselben Herausforderung wie Russland

Der Militärexperte Markus Reisner sieht in Russlands verstärkter hybrider Kriegsführung an der Grenze zu Polen eine neue Eskalationsstufe. Nach seiner Einschätzung stehen beide Seiten an der Front vor ähnlichen Problemen, weil Drohnenangriffe die Logistik zunehmend beeinträchtigen. Auch eine mögliche Mobilisierung weiterer 300.000 russischer Soldaten hält er zwar für denkbar, verweist aber darauf, dass es dafür bislang keinen klaren Hinweis gebe.

Reisner geht zudem davon aus, dass sich die russische Rhetorik bereits verschärft hat und der Konflikt aus seiner Sicht vom lokalen zum regionalen Krieg übergegangen ist. Russland versuche, den Westen als direkten Teil des Krieges darzustellen und den Konflikt über die Ukraine hinauszutragen. Zugleich wertet er die NATO Bemühungen als Versuch, glaubwürdige Abschreckung zu vermitteln.

An der Front im Donbass sieht Reisner Russland im Süden weiter vorankommen, während die Ukraine im Raum Lyman russische Truppen zurückgedrängt habe. Dort stehe Kiew nun selbst vor der Aufgabe, seine Kräfte unter anhaltendem Drohnendruck zu versorgen.

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