Regionale Strompreise oder Strompreiszone in Deutschland?
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Regionale Strompreise oder Strompreiszone in Deutschland?

Der Strompreis in Deutschland liegt Mitte 2025 bei rund 40 Cent pro Kilowattstunde. Bundesweit gilt weiterhin eine einheitliche Strompreiszone, obwohl Strom im Norden deutlich stärker aus Windkraft erzeugt wird als im Süden. Das sorgt seit langem für Kritik, weil sich die Preise bislang nicht an der regionalen Erzeugung orientieren.

Ein Problem ist das Stromnetz. Überschüssiger Windstrom aus dem Norden kann nicht immer in den Süden transportiert werden, weil die Kapazitäten der Übertragungsnetze zu klein sind. Netzbetreiber greifen deshalb regelmäßig ein und schalten etwa Windparks ab, während im Süden Kraftwerke hochgefahren werden. Diese Eingriffe, der sogenannte Redispatch, kosteten 2024 rund 2,78 Milliarden Euro.

Eine Studie im Auftrag der Regulierungsbehörde ACER sieht bei mehreren Gebotszonen Einsparungen von bis zu 339 Millionen Euro pro Jahr. Regional unterschiedliche Preise könnten den Norden entlasten, im Süden aber steigen. Die Bundesregierung hält bislang an der einheitlichen Gebotszone fest.

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