Ray Dalio: Warum Bitcoin zunächst fallen könnte
Ray Dalio warnt vor wachsendem Druck auf das US Finanzsystem durch hohe Staatsverschuldung und mögliche Liquiditätsschocks. Im Jahr 2025 nahm die US Regierung 5,235 Billionen US Dollar ein, gab aber 7,010 Billionen US Dollar aus. Daraus entstand ein Haushaltsdefizit von 1,775 Billionen US Dollar. Auch die Renditen langfristiger US Staatsanleihen liegen auf hohem Niveau.
Dalio sieht die US Notenbank in einem Dilemma. Weitere Zinserhöhungen könnten Anleihemärkte und Unternehmen belasten, Zinssenkungen wiederum die Inflation anheizen. Statt die Schulden aktiv abzubauen, hält er einen längeren Weg über niedrige Zinsen und steigende Preise für wahrscheinlicher.
Zusätzlich verweist Dalio auf geopolitische Risiken, vor allem die Spannungen zwischen den USA und China sowie die Rolle Taiwans als wichtiger Chipstandort. Für Bitcoin sieht er langfristig Chancen, warnt aber vor kurzfristigen Kursrisiken, falls Investoren in einer Krisenphase dringend Liquidität brauchen.
