Prozess um Anschlag auf ver.di Demo: Anklage fordert lebenslange Haft
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Prozess um Anschlag auf ver.di Demo: Anklage fordert lebenslange Haft

Im Prozess um den mutmaßlich islamistisch motivierten Autoanschlag auf eine Verdi Demonstration in München hat die Bundesanwaltschaft lebenslange Freiheitsstrafe für den Angeklagten gefordert. Ihm werden Mord in zwei Fällen, versuchter Mord in 22 Fällen und gefährliche Körperverletzung in 19 Fällen vorgeworfen. Zudem soll die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden.

Die Anklage geht davon aus, dass der Mann sein Auto bewusst mit Tötungsabsicht in die Menschenmenge fuhr. Nach ihrer Darstellung handelte er aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch und aus religiösen Motiven heraus. Als Belege nannte sie unter anderem Kontakte zu islamistischen Predigern und eine religiöse Radikalisierung.

Bei dem Anschlag im Februar 2025 starben eine Mutter und ihre kleine Tochter, 43 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Auch die Nebenkläger forderten lebenslange Haft. Ein Urteil könnte am 6. August fallen.

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