Problemposition beim DFB: Popps großes Erbe als eierlegende Wollmilchsau
Bundestrainer Christian Wück sucht für das DFB Team eine vielseitige Mittelstürmerin, die körperlich stark ist, Bälle festmachen, verteidigen und verteilen kann und sich auch im Eins gegen eins durchsetzt. Auf den Flügeln hat er mehrere Optionen, im Sturm ist die Auswahl deutlich kleiner.
Beim 4 zu 2 gegen Australien fiel Melissa Kössler besonders auf. Die Angreiferin, die inzwischen für den Denver Summit FC spielt, erzielte in ihrem fünften Länderspiel ihre ersten beiden Tore für Deutschland. Wück lobte, sie habe ihre Chance genutzt und erfülle viele Anforderungen des Spielsystems. Kössler hatte in den USA zuletzt regelmäßig gespielt und dort sechs Tore sowie einen Assist in 23 Partien verbucht.
Zu den weiteren Optionen zählen Lea Schüller, Nicole Anyomi, Shekira Martinez, Larissa Mühlhaus und Laura Freigang. Wück setzt zudem auf Giovanna Hoffmann, die seit einem Jahr verletzt ist. Für die kommenden Spiele gegen Japan will der Bundestrainer weitere Rückschlüsse ziehen, ehe es im Frühjahr mit Blick auf die Nations League und die WM ernst wird.
