Pontes: EZB bringt Zentralbankgeld auf die Blockchain
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Pontes: EZB bringt Zentralbankgeld auf die Blockchain

Die Europäische Zentralbank hat ihr System Pontes in Betrieb genommen und verbindet damit Zentralbankgeld mit der Blockchain-Technologie. Das System soll die direkte digitale Abwicklung von Wertpapieren erleichtern und baut auf der Infrastruktur von Clearstream auf. Für die Anbindung sorgen unter anderem SWIAT und das Frankfurter FinTech Cashlink.

Pontes verbindet Blockchain Netzwerke für tokenisierte Wertpapiere direkt mit klassischem Zentralbankgeld. Die EZB reagiert damit auch auf Rückmeldungen aus Testläufen im Jahr 2024, bei denen Finanzinstitute ein solches risikofreies Zahlungsmittel vermisst hatten.

Zugleich kündigte die Notenbank an, einen Teil ihrer Eigenmittel in tokenisierte Wertpapiere zu investieren und über Pontes abzuwickeln. EZB Präsidentin Christine Lagarde sprach von einem stärker integrierten, innovativen und widerstandsfähigen europäischen Finanzmarkt im digitalen Zeitalter. Pontes ist zunächst nur teilweise ausgebaut, weitere Funktionen und Dienste sollen schrittweise bis 2028 folgen.

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