Polymarket: Fast 100 Wallets unter Insiderverdacht
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Polymarket: Fast 100 Wallets unter Insiderverdacht

Polymarket hat nach eigenen Angaben fast 100 auffällige Wallets an die Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Eine Auswertung von Bloomberg zu mehr als 34.000 verdächtigen Transaktionen kommt für das erste Halbjahr 2026 auf ein Volumen von 200 Millionen US Dollar. Besonders im Fokus standen Wetten auf politische Entscheidungen und militärische Konflikte.

Aufgefallen sind vor allem neu erstellte Wallets, die kurz vor einem Ereignis hohe Beträge auf ein zuvor unwahrscheinliches Ergebnis setzten. Auch Nutzer mit einer besonders hohen Trefferquote gerieten in den Blick. Im untersuchten Zeitraum traten solche Bewegungen häufig bei Wetten auf geopolitische Ereignisse und den Iran auf.

Als bekanntester Fall gilt eine Wette rund um die Entmachtung von Nicolás Maduro Ende Januar 2026. Der US Soldat Gannon Ken Van Dyke soll kurz vor dem Einsatz 33.000 US Dollar gesetzt und damit mehr als 400.000 US Dollar verdient haben. Der Fall gilt als erstes US Strafverfahren, in dem ein mutmaßlicher Informationsvorsprung auf einem Prognosemarkt als Insidergeschäft verfolgt wird.

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