Polizei löscht Brand: Mutmaßlich Rechtsextreme greifen Cottbuser Wohnprojekt an
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Polizei löscht Brand: Mutmaßlich Rechtsextreme greifen Cottbuser Wohnprojekt an

In Cottbus ermittelt die Polizei nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf das alternative Wohnprojekt Zelle 79 wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Unbekannte sollen mehrere mit brennbarer Flüssigkeit gefüllte Flaschen gegen die Fassade geworfen haben. Ein kleiner Brand in der Nähe des Hauses wurde gelöscht, verletzt wurde niemand.

Die Polizei geht davon aus, dass zwei Tatverdächtige aus dem rechtsextremistischen Spektrum stammen. Nach ersten Zeugenaussagen sollen zwei Männer im Alter von etwa 15 bis 20 Jahren an der Tat beteiligt gewesen sein. Die Ermittlungen führt der Staatsschutz gemeinsam mit der Mordkommission, der Schutz des Objekts wurde verstärkt.

Der Anschlag ereignete sich während der Christopher Street Day Aktionswochen. Am Haus hingen ein CSD Plakat und eine Regenbogenflagge. Bereits im vergangenen Jahr war das Wohnprojekt mehrfach angegriffen worden.

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