Platin trägt eine geopolitische Risikoprämie mit schmaler Basis
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Platin trägt eine geopolitische Risikoprämie mit schmaler Basis

Platin profitiert derzeit von einer geopolitischen Risikoprämie, obwohl neue US Sanktionen gegen Iran das Metall nicht direkt betreffen. Der Markt reagiert vor allem auf mögliche Folgewirkungen für Energiepreise, Handel und Zahlungswege, während das Angebot stark auf wenige Förderregionen konzentriert bleibt.

Reuters bezifferte den Spotpreis am Montag am europäischen Abend auf 1.892,03 US Dollar je Feinunze, ein Plus von 0,8 Prozent. Käufer zahlten damit weiter Aufschläge für ein Metall, das strukturell knapp bleibt und dessen Versorgung stark von Südafrika und Russland abhängt.

Der World Platinum Investment Council erwartet für 2026 erneut ein Defizit von rund 297.000 Unzen. Die oberirdischen Bestände sollen bis Jahresende auf etwa 1,75 Millionen Unzen sinken. Zusätzliche Belastungen in Russland könnten daher schon bei kleineren Störungen Wirkung entfalten.

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