Pläne der Linken: Verringert Vergesellschaftung die Wohnungsnot?
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Pläne der Linken: Verringert Vergesellschaftung die Wohnungsnot?

Die Linke will in Berlin bis zu 240.000 Wohnungen von privaten Unternehmen in Landesbesitz überführen. Dafür soll eine neue Anstalt des öffentlichen Rechts die Bestände übernehmen und verwalten. Die Konzerne sollen dafür Entschädigungen erhalten, die nach Vorstellungen der Linken deutlich unter dem Marktwert liegen.

Eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans Böckler Stiftung sieht in einer Vergesellschaftung eine Möglichkeit, den Anstieg der Mieten zu bremsen. Sie könne den Wohnraummangel in Großstädten zwar nicht beseitigen, aber als ergänzendes Instrument wirken. Kritiker warnen dagegen, dass private Investoren sich zurückziehen könnten und sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt dadurch verschärfen würde.

Zudem gibt es Zweifel an der finanziellen Belastung für Berlin und an der rechtlichen Durchsetzbarkeit. Die Hans Böckler Stiftung hält das Vorhaben grundsätzlich für finanzierbar, die Berliner SPD rechnet mit deutlich höheren Entschädigungen. Eine mögliche Vergesellschaftung könnte außerdem lange Gerichtsverfahren auslösen.

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