Palladium unter Druck: Schwache Autonachfrage belastet
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Palladium unter Druck: Schwache Autonachfrage belastet

Palladium bleibt unter Druck, weil die schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie die Erholung des Preises bremst. Am Freitag bewegte sich der Spotpreis meist zwischen 1.040 und 1.060 US Dollar je Feinunze und lag damit nahe an den jüngsten Tiefständen.

Das Metall wird vor allem in Katalysatoren für benzinbetriebene Fahrzeuge eingesetzt. Mit der zunehmenden Elektrifizierung der Autoindustrie verschiebt sich die Nachfragebasis langfristig. Zusätzlich belastet die Möglichkeit, Palladium teilweise durch Platin zu ersetzen, auch wenn der Preisrückgang diese Umstellung derzeit weniger attraktiv macht.

Auf der Angebotsseite bleibt der Markt zwar konzentriert und anfällig für Störungen, etwa in Russland und Südafrika. Dennoch reicht das derzeit nicht aus, um den Preis zu stabilisieren. Im Fokus steht nun die Marke von 1.000 US Dollar, die bei einem weiteren Rückgang stärker ins Blickfeld rücken könnte.

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