Palladium springt um sieben Prozent, Russland Risiko kehrt ohne neue Sanktionen zurück
Palladium ist am Freitag um rund sieben Prozent gestiegen und notierte zeitweise bei etwa 1.444,75 US Dollar je Feinunze. Der Kursanstieg erfolgte trotz eines festeren Dollars, steigender US Zinserwartungen und eines schwächeren Goldpreises.
Als Auslöser gilt vor allem die wachsende Sorge um russische Angebotsrisiken in einem stark konzentrierten Markt. Russland spielt für Palladium eine deutlich größere Rolle als für Gold oder Silber, weshalb geopolitische Spannungen schneller in den Preis einfließen. Neue Sanktionen gegen russisches Palladium wurden allerdings nicht beschlossen.
Hinzu kamen technische Käufe und Positionsanpassungen, die die Bewegung verstärkten. Der Sprung über die Marke von 1.400 US Dollar verschiebt die kurzfristige Lage am Markt deutlich und zeigt, wie sensibel Palladium auf politische und logistische Risiken reagiert.
