Palladium profitiert nur halb vom Zinssignal
Palladium hat am Freitag nur verhalten auf den schwachen US Arbeitsmarkt reagiert, obwohl Dollar und US Renditen nachgaben. Gegen 16:57 Uhr MESZ wurde das Metall am Spotmarkt bei 1.376,90 US Dollar je Feinunze gehandelt, ein Plus von 0,4 Prozent.
Der schwache Arbeitsmarkt belastete zwar den Dollar und drückte die Renditen zweijähriger und zehnjähriger US Staatsanleihen, zugleich dämpfte er aber die Erwartung einer stabilen Konjunktur. Genau das begrenzt bei Palladium den Rückenwind, weil die Nachfrage stark mit der Fahrzeugproduktion und industriellen Nutzung verbunden ist. Auch der Ausblick bleibt gemischt: Für 2026 wird mit sinkender Nachfrage gerechnet, während Recycling und eine geringere Minenproduktion das Angebot stützen.
