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Organisierte Kriminalität bleibt auf dem Vormarsch

Organisierte Kriminalität breitet sich in Deutschland nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt weiter aus. Er sprach von einer Kokain Flut, einer Rekordzahl an Drogentoten und vom Missbrauch von Kindern als Kriminelle. Gemeinsam mit BKA Präsident Holger Münch und dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Hendrik Streeck, verwies er auf die aktuellen Bundeslagebilder zu Organisierter Kriminalität und Rauschgiftkriminalität.

Demnach wurden gut 10 Tonnen Kokain sichergestellt, zwei Drittel davon in deutschen Häfen. 2150 Menschen starben 2025 an den Folgen ihres Drogenkonsums, 13 mehr als im Vorjahr. Das BKA ermittelte zudem 195 Fälle von Geldwäsche mit einem Volumen von knapp 1,4 Milliarden Euro.

Münch und Streeck betonten die Bedeutung von Drogenhandel für internationale kriminelle Netzwerke. Streeck verwies auf die Folgen für Menschen, Umwelt und Anbauländer sowie auf die wachsende Rolle digitaler Vertriebswege. Minderjährige würden über soziale Medien und Gaming Plattformen angeworben. Als Erfolg wertet das BKA die Stilllegung des Darknet Marktplatzes Archetyp Market, über den Kokain, Heroin und Cannabis gehandelt worden sein sollen.

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