Oberstes US Gericht entscheidet im Glyphosat Streit zugunsten von Bayer
Bayer hat im milliardenschweren Glyphosat Streit in den USA einen wichtigen Erfolg vor dem Obersten Gerichtshof erzielt. Die Richter entschieden, dass der Konzern nicht wegen angeblich fehlender Krebs Warnhinweise auf Verpackungen von Unkrautvernichtern verklagt werden kann.
Das Gericht verwies darauf, dass in den USA einheitliche Markierungen vorgeschrieben sind und einzelne Bundesstaaten keine abweichenden Anforderungen stellen können. Damit dürfte vielen Klagen im Zusammenhang mit dem glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup die Grundlage entzogen werden.
Bayer hatte den Fall von John Durnell ausgewählt, um ein Grundsatzurteil zu erreichen. In einem Verfahren in St. Louis hatten Geschworene dem Kläger zuvor 1,25 Millionen Dollar zugesprochen. Bayer verweist darauf, dass die US Umweltbehörde EPA keine Gesundheitsrisiken sehe, wenn das Mittel entsprechend den Vorschriften angewendet werde. Nach dem Urteil legte die Bayer Aktie zeitweise um rund 15 Prozent zu.
