Nvidia, Amazon und Co. investieren Milliarden in deutsche Roboter
Neura will mit neuem Kapital die weltweite Skalierung seiner Hardware vorantreiben. Bis 2030 plant der Hersteller, die Serienproduktion auf mehrere Millionen kognitive und humanoide Roboter auszubauen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem humanoiden Modell 4NE1, das künftig Aufgaben in der industriellen Fertigung übernehmen soll.
Parallel baut das Unternehmen weltweit sogenannte NEURA Gyms auf. In diesen Trainingsumgebungen werden reale Sensordaten mit Simulationen kombiniert, um Robotern komplexe Abläufe unter realen Bedingungen beizubringen. Nach Firmenangaben entsteht dadurch eine der größten realen Robotik Dateninfrastrukturen, die direkt zur Verbesserung der KI Modelle genutzt wird.
Der aktuelle Auftragsbestand und die Auslieferungspläne liegen den Angaben zufolge bereits bei mehr als einer Milliarde US Dollar. Damit sieht sich das Metzinger Unternehmen als europäischer Wettbewerber auf Augenhöhe mit Anbietern aus den USA und China.
