Normale Fahrt? Ja: Dieser Funkspruch führte zur Zugkatastrophe in Spanien
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Normale Fahrt? Ja: Dieser Funkspruch führte zur Zugkatastrophe in Spanien

Nach dem Zugunglück in Spanien rückt der Funkverkehr zwischen der Leitstelle in Madrid und den Lokführern in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Medien berichten, die Kommunikation deute auf mögliche Fehlentscheidungen der Betriebszentrale hin. Bei der Kollision nahe Urda in der Provinz Toledo kamen mindestens 69 Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.

Nach Angaben von Verkehrsminister Óscar Puente habe die Leitstelle dem Renfe Zug trotz eines noch nicht wieder funktionierenden automatischen Zugsicherungssystems die Weiterfahrt erlaubt. Später soll der Lokführer nachgefragt haben, ob die Fahrt normal sei. Die Leitstelle habe dies bestätigt. Auch die Lokführerin des Iryo Zuges habe die Anweisung erhalten, den normalen Betrieb wieder aufzunehmen, den Zug aber wegen eines fehlgeschlagenen Systemneustarts nicht bewegen können. Das Unglück ereignete sich wenige Minuten später. Die Bergungsarbeiten dauern an.

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