Nicht nur für mich: Zum Tode verurteilte Iranerin ruft Weltgemeinschaft zum Handeln auf
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Nicht nur für mich: Zum Tode verurteilte Iranerin ruft Weltgemeinschaft zum Handeln auf

Eine zum Tode verurteilte Iranerin hat die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten. Mahbubeh Schahbani rief in einer verbreiteten Audioaufnahme die Öffentlichkeit, die UNO und Menschenrechtsorganisationen dazu auf, nicht nur für sie, sondern für alle Betroffenen zu handeln. Sie sagte, viele Verurteilte schliefen seit Monaten nachts in Angst und Stress.

Nach Angaben von Iran Human Rights und dem Center for Human Rights in Iran äußerte die 33-Jährige ihre Sorge vor allem um andere, deren Urteile bereits bestätigt wurden. Die Menschenrechtsorganisation HRANA teilte mit, Schahbani sei wegen Handlungen während der Proteste im Januar verurteilt worden. Nach Angaben von Iran Human Rights habe sie jedoch lediglich verletzte Demonstranten mit ihrem Motorrad transportiert.

Seit dem 19. März seien mindestens 33 Demonstranten hingerichtet worden. Nach Angaben des Center for Human Rights in Iran drohe derzeit neun Frauen im Iran wegen politischer und sicherheitsrelevanter Anschuldigungen die Hinrichtung. Amnesty International zufolge wurden im vergangenen Jahr mindestens 2159 Menschen im Iran hingerichtet.

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