Neue Ukraine Gespräche? Was Moskaus Signale bedeuten
Nach monatelanger Pause stehen mögliche Verhandlungen über ein Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine wieder im Fokus. Wolodymyr Selenskyj bot ein Treffen mit Wladimir Putin beim G20 Gipfel in Miami im Dezember an, doch der Kreml lehnte ab. Dmitrij Peskow schloss zugleich Friedensgespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA im Oktober nicht aus.
Vorangegangen waren Besuche des US Sondergesandten Steve Witkoff und von Jared Kushner in Moskau und Kyjiw. In der ukrainischen Hauptstadt trafen sie Selenskyj und weitere Regierungsvertreter, auch Sicherheitsberater aus Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich waren beteiligt. Aus dem Élysée Palast hieß es, die Amerikaner hätten über eine neue Bereitschaft Russlands zu Verhandlungen informiert.
Brüssel reagiert vorsichtig. EU Kommissionssprecher Christian Wiegand sagte, der Wille Russlands sei derzeit nicht zu sehen. Experten sehen unterschiedliche Motive bei den Beteiligten, aber keine Anzeichen für einen Durchbruch. Sie bezweifeln, dass Moskau seine Position wirklich ändern will.
