Neue Details zu Drohnenvorfall: Leipzig entkam offenbar nur knapp einem Anschlag
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Neue Details zu Drohnenvorfall: Leipzig entkam offenbar nur knapp einem Anschlag

Beim Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig Halle verdichten sich die Hinweise auf einen gezielten Angriff. Eine mit Sprengstoff bestückte Drohne soll einem Medienbericht zufolge auf ein ukrainisches Frachtflugzeug zugesteuert sein und auf dessen Tragfläche geprallt sein. Der Flugkörper explodierte nicht, sondern fiel zu Boden. Spuren an der Antonow Maschine sollen den Ablauf bestätigen.

Die Videoaufnahmen sollen außerdem zeigen, dass die Drohne bereits am Boden lag, als ein Busfahrer auf sie aufmerksam wurde und das Sicherheitspersonal informierte. Damit werden frühere Darstellungen korrigiert. Nach Angaben aus dem Bericht ereignete sich der Vorfall bereits um 19:30 Uhr.

Warum der Sprengsatz nicht zündete, ist unklar. Die Bundesanwaltschaft äußerte sich nicht zu dem Bericht und verwies auf laufende Ermittlungen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hatte zuvor von einem hybriden Anschlagsszenario gesprochen und fremde Mächte als Urheber nicht ausgeschlossen.

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