Netanjahu Partei leicht vorn: Bei der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich ein Patt ab
Bei der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich nach ersten Prognosen ein Patt ab. Der Likud von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu liegt mit 24 Mandaten knapp vor der Partei von Gadi Eisenkot, die auf 22 Sitze kommt. Für eine Regierungsbildung reicht das nach derzeitigem Stand nicht aus.
Auch die arabischen Parteien könnten demnach mit 17 bis 18 Mandaten eine wichtige Rolle spielen. Viele Parteien aus dem Lager Netanjahus und aus dem Lager seiner Gegner lehnen eine Zusammenarbeit mit ihnen jedoch ab. Wer künftig regieren wird, bleibt damit offen.
Die Wahl galt als Schicksalswahl für die innenpolitische Ausrichtung Israels. Rund 7,3 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, die 120 Mitglieder der Knesset zu bestimmen. Es war die erste Wahl seit dem Hamas Massaker vom 7. Oktober 2023 und dem folgenden Gaza Krieg. In dem Wahlkampf spielten Sicherheit, Demokratie und Netanjahus Verantwortung für den Angriff eine zentrale Rolle.
