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Nepal: Teurer Wiederaufbau nach Sturzflut

Fast drei Wochen nach den schweren Sturzfluten nahe der chinesischen Grenze verstärkt Nepal seine Hilfs und Wiederaufbaumaßnahmen. Nach Angaben der Behörden wurden in fünf betroffenen Distrikten mindestens 1386 Leichen geborgen, mehr als 5130 Menschen werden weiter vermisst. Die Fluten zerstörten ganze Ortschaften und rissen mehr als ein Dutzend Wasserkraftanlagen mit sich. Zerstörte Straßen und Brücken erschweren den Zugang, Rettungskräfte sind vielerorts auf Hubschrauber angewiesen.

Für den langfristigen Wiederaufbau beziffert die nepalesische Zivilschutzbehörde den Bedarf auf 4,1 Milliarden Euro. Fast zwei Drittel der Mittel sollen in Energie und Verkehrsnetze sowie in Schulen fließen. Die Wasserkraft war bisher eine wichtige Einnahmequelle des Landes. Indien genehmigte den Stromexport nach Nepal am Montag für 18 Stunden pro Tag bis mindestens zum Jahresende. Nepal will eigene Mittel nutzen und internationale Unterstützung suchen.

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