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Nepal: Schwere Sturzflut zerstört Dörfer

Eine schwere Sturzflut hat im Norden Nepals nahe der Grenze zur chinesischen Autonomen Region Tibet ganze Dörfer weggespült und Straßen, Brücken sowie Kraftwerke beschädigt. Nach Polizeiangaben gibt es bislang acht Tote. Zudem werden 26 Polizisten und zahlreiche weitere Menschen vermisst, darunter 384 Touristen, von denen 291 aus dem Ausland kommen.

Besonders betroffen sind Syapru Besi und Timure im Distrikt Rasuwa. Rettungskräfte, Polizei und Militär sind auf dem Weg in die Katastrophenregion. Wegen der starken Überflutungen können Hubschrauber nach Behördenangaben nicht überall landen.

Auch aus Tibet wurden Opfer und Vermisste nach einem Erdrutsch gemeldet. Die Ursache der Schlammlawine und der Überflutungen ist noch unklar. Vermutet wird ein Gletscherseedurchbruch stromaufwärts in Tibet.

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