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Nepal: Schwere Sturzflut zerstört Dörfer

Eine schwere Sturzflut hat im Grenzgebiet zwischen Nepal und der chinesischen Region Tibet ganze Dörfer weggespült und Straßen, Brücken sowie Kraftwerke beschädigt. Augenzeugen schilderten plötzlich auftretende Wassermassen, die Fahrzeuge, Häuser und Menschen mitrissen. Besonders betroffen sind Orte entlang des Flusses Bhotekoshi.

Nach offiziellen Angaben wurden in Nepal bislang 95 Tote gezählt. Zudem werden 384 Touristen vermisst, darunter 291 Ausländer. Rettungskräfte, Polizei und Militär sind in die Katastrophenregion unterwegs, doch Hubschrauber können wegen der schweren Überflutungen nicht überall landen. Auch in China wurden nach einem Erdrutsch in Tibet drei Tote und 265 Vermisste gemeldet.

Die nepalesischen Behörden vermuten inzwischen ein Erdbeben als Auslöser. Das Deutsche GeoForschungsZentrum registrierte kurz vor dem Erdrutsch einen Erdstoß der Stärke 4,4.

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