Nach tagelangen Regenfällen beginnen auf Kreta die Aufräumarbeiten
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Nach tagelangen Regenfällen beginnen auf Kreta die Aufräumarbeiten

Auf Kreta haben nach tagelangen heftigen Regenfällen die Aufräumarbeiten begonnen. Straßen, Brücken und Häuser wurden durch Wassermassen beschädigt, Rettungskräfte brachten seit Donnerstag immer wieder Menschen aus Gebäuden und Fahrzeugen in Sicherheit. Auch Touristen waren von Evakuierungen betroffen.

Eine Regierungsdelegation reist auf die griechische Urlaubsinsel, um sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen und Hilfe für besonders betroffene Gebiete anzubieten. Auf der Lasithi Hochebene fielen innerhalb von zwei Tagen rund 440 Millimeter Regen. Normalerweise liegt die Niederschlagsmenge dort im Jahr zwischen 700 und 900 Millimetern.

Im Südosten Kretas wurden drei Touristen und ihr Taxifahrer in einem Auto von einem Sturzbach mitgerissen, konnten sich aber retten. Ein 80 jähriger Viehzüchter wurde tot aufgefunden. In einigen Gemeinden bleiben wegen der Schäden die Schulen geschlossen. Die Wetterlage hat sich inzwischen verbessert.

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